Sprachbildungskonzept

Auszug aus dem Sprachbildungskonzept 2016/2017

Bestehende Maßnahmen zur durchgängigen Sprachbildung
Vereinbarungen im Schulprogramm
Wir wollen, dass alle Schüler*innen einen Schulabschluss erreichen, den Übergang in die Berufsausbildung schaffen oder in die gymnasiale Oberstufe. Deshalb achten wir vom ersten Tag an auf durchgehende Sprachbildung und motivieren zu guter Sprachbeherrschung. Eine durchgängige Sprachbildung eröffnet allen Schüler*innen einen Zugang zur Bildungssprache und bietet die Chance, sich den sprachlichen Anforderungen in allen Fächern zu stellen. Sprache wird als Mittel des Lehrens und Lernens bewusst verwendet und gefördert.

Kooperationen
Partner im Unterricht
Wir kooperieren mit dem Verein Bürgernetzwerk Bildung VBKI. Der Verein schickt uns ehrenamtliche Lesepat*innen, die über einen längeren Zeitraum mit ausgewählten Schüler*innen an der Förderung der Lesekompetenz arbeiten. Um die Zusammenarbeit zu koordinieren, gibt es halbjährliche Netzwerktreffen der Lesepat*innen und Fachkolleg*innen. Seit dem Schuljahr 2015/16 arbeiten wir mit Chancenwerk e.V. zusammen. Die Lernförderung macht Schüler*innen der höheren Jahrgangsstufen (9 und 10) zu Tutor*innen und Lernbegleiter*innen für jüngere Schüler*innen (7 und 8).

Die Kooperationspartner von Zukunftsbau / BVBO gestalten mit unseren Schüler*innen die Schülerfirma „Starfood“. Sie führen des weiteren Bewerbungstraining und Berufsvorbereitung im Rahmen des WAT-Unterrichts gemeinsam mit der Fachlehrkraft. sprachsensibel durch. Dabei vermitteln sie den Schüler*innen, dass die Mehrsprachigkeit eine Chance für ihre berufliche Zukunft darstellt.

Entwicklungsschwerpunkt zur Durchgängigen Sprachbildung
Begründung für den Entwicklungsscherpunkt
Eine gut entwickelte Lesekompetenz ist die Voraussetzung für Bildungserfolg. An unserer Schule gibt es eine Vielzahl von Schüler*innen, die große Probleme mit dem Lesen und dem Textverständnis haben. Das Lernen mit und aus Texten fällt ihnen sehr schwer und die Motivation, die eigene Leistung zu steigern, ist gering oder gar nicht vorhanden. Die Defizite im Erfassen von Texten erschweren jedoch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und schränken die beruflichen Möglichkeiten und die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben erheblich ein. Somit soll vor allem dieser Bereich bei den Schüler*innen in jedem Unterrichtsfach geweckt, gestärkt und gefördert werden. Hintergrund dafür sind die Ergebnisse des Eingangstests „Elfe 6“ und die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten, die die Erfahrungen und Beobachtungen der Lehrkräfte bestätigen. Unsere Ziele bestehen aus diesem Grund zum einen darin, das Lesen und Erfassen von Texten fächerübergreifend zu festigen und somit das Anwenden von Strategien, die das selbständige Lernen unterstützen, zum Bestandteil der Alltagspraxis der Schüler*innen werden zu lassen und damit Erfolgserlebnisse zu schaffen.
.
.
.

Gesamtzahl der Schüler*innen

ca.510

Anzahl der zugewiesenen Sprachförderstunden

157

Anzahl der Schüler*innen nichtdeutscher Herkunft

ca.89%

Anzahl der Schüler*innen mit Lehrmittelbefreiung

ca.82%